Ganz selten.......
Findet ein Afghanen-Züchter ein Baby im Wurf, der ein wenig abweicht im Aussehen.
Ab
und zu ist das eines mit sehr viel weiß – fast bunt – aber es kommt auch vor, es
ist ein „Kurzhaar“ und das sogar mit voll lang behaarten Eltern.
In Holland kam einer im Zwinger „Martinihain“, „in de Wilgensloot“ und in „House of Day ligt“.
Wann der erste geboren wurde, in unserem Teil der Welt ist
nicht aufzufinden, aber Herr Han Jüngeling hatte schon Bilder von so einem „Kurzhaar“
geboren in Schweden.
Vielleicht fand Molly Sharp (Chaman) den ersten als sie ein „Glatthaar“ im Wurf fand. Es folgten mehrere. Ein Rüde in „Afeena“ Zwinger in England.
Mit einer Nichte wurde er Vater von einem Wurf – halb
Kurzhaar – halb Langhaar Welpen.

In Kalifornien (Nord) brachte „Zuki“ großes Aufsehen. In Süd Kalifornien lebte auch so ein Kurzhaar-Afghane.
Auch in Deutschland, Österreich und Frankreich kamen solche auf die Welt.
Der französische Präsident G. Pompidon bekam in Kabul wegen einer offiziellen Reise ein paar Kurzhaar Afghanen zum Geschenk.
Der Rüde kam vom Zwinger von Sardar Ahmed Wali Khan aus der Bakwa Wüste.
Später kam von den beiden ein Wurf und alle waren Kurzhaar.
Connie Miller schrieb schon es mussten viel mehr sein, aber abweichende Welpen wurden meistens getötet. Man dachte die Zuchtlinie war nicht sauber.
Nun wissen wir doch besser. Im „Kaboultime“ schrieb im 1962 „Gowber“
und in 1997 „Wahab Abdul Kamal“ dass es in Afghanistan 3 Sorten Tazi’s gab. „Bakhmul“
(oder Makhmul) mit viel Behaarung, „Kalagh“ (oder Kosa) mit Befederung und „Luchbak“
(oder Loghaar) Kurzhaar.

Meiner Meinung nach ist es nur ein Zurück-Schlag.
Viele Typen Tazi’s lebten und leben in Asien und Afrika und einige davon sind die Wurzel unserer Afghanen.
Es ist großartig dass die noch Heute lebendig anzutreffen sind.
Mit Saluki ist es einfacher zu berechnen ob Kurzhaar oder befedert kommt.
Es ist im Standard. Nicht so bei Afghanen.
Der Standard spricht von lang behaart und so hat eine
befederte es schon schwierig im Ring, aber ein Kurzhaar hat dort keine Chance.

Unsere Afghanen stammen von nur einigen alten Importen. Von
dieser Abstammung bekam Mrs. Molly Sharp schon einen Kurzhaar. Es kamen einige
spätere Importe, aber der „Kurzhaar“ war schon da. Vielleicht gab es im Zwinger
„of Kaf“ einige aber das ist nicht sicher und nicht nach zu weisen. Die alten
Bilder zeigen Hunde die befedert waren.
Die meisten Kurzaar waren Hündinnen. Der „Afeena“-Rüde von Mrs.
Rylatt und der Rüde in Australia waren aber auch dabei.
Martini Heim wollte den haben, aber der Hüchter hatte ihn im Alter von 1 Jahr
einschläfern lassen.
Im
Anfang bei uns in Holland in den Zwanziger und Dreißiger Jahren war ein Afghane
ein Kurzhaar mit mehr oder weniger Befederung und die Wolle kam durch die Steife
hindurch. Hündinnen ließen die weiche fallen in der Hitze oder einen Wurf.
Damals riefen die Kinder auf der Straße: „Guck da geht ein Hund im Pyjama!“
Wegen Zuchten für ein dichteres Haarkleid hört man so was jetzt nicht mehr.
Auch von das originelle patron ist viel verschwunden.
Wie alles so gekommen ist müssen uns die „Gelehrten“ mal erzählen, die Haare an sich haben sich auch geändert und so das ganze Fell.
Bis jetzt gibt es also dann und wann eine Überraschung.
Ich habe etwa 10 gefunden.
Wer berichtet uns weiter.
Eine Reaktion habe ich bereits bekommen, ein neuer black and
tan-Rüde in Australien. Wunderbar
Eta Pauptit Frühjahr 2001